SkyPos

Positionierungsarten


Ausrichtung über Stundenwinkel und Deklination.


Ermittlung des Stundenwinkels aus Sternzeit und Rektaszension
Einstellung durch Ablesen der Hilfsskalen (z.B. GP oder deutsche Montierungen)


Positionierung mit Hilfe von digitalen Teilkreisen. (z.B NGC Max / ArgoNavis)

ARGO NAVIS ist eine der leistungsfähigsten und ausgereiftesten Einstellhilfen am Markt. Das Set besteht aus dem Astrocomputer und aus den Encodern, die am Telekop angebracht werden.

Der Astro Computer hat über 29.000 Objekte eingespeichert. Sterne, Galaxien, Sternaufen, planetarische Nebel …stehen zur Verfügung.
Über unterschiedliche Encoder, kann man den Computer auch nachträglich an viele weitere Montierungen anpassen, egal ob es ein Dobson ist oder eine parallaktische Montierung.

Positionierung mit Sucherhilfen wie SkyScout oder MySky

Für speziellere Aufgaben, wie z. B. als elektronischer Sucher, sind beide zu ungenau und daher für diese Zwecke ungeeignet.

Funktionsweise:

Das Handplanetarium verfügt über drei Sensoren:
GPS Empfänger (gibt Standort, Datum und Uhrzeit)
Kompaß/Magnetsensor (gibt indirekt die Himmelsrichtung)
Neigungsmesser (gibt die Höhe über Horizont)

Von den drei internen Meßgeräten ist der Magnetsensor das bei weitem kritischste. Das Magnetfeld der Erde ist recht schwach: ein Gauß. Ein Störfeld von nur einem zehntel Gauß verschiebt die Richtungsanzeige der beiden Geräte um fünf bis zehn Grad.


Positionierung durch Höhen- und Azimutmessung z.B. Gyroskope / PDAs)

Stundenwinkel und Deklination der Sternposition lassen sich durch Koordinatentransformation in Azimut und Höhe ineinander umrechnen und umgekehrt. D.h. Durch Höhen- und Azimutmessung durch Gyroskope und andere Sensoren sind Positionierungen möglich. Jedoch sind mechanische Instrumente mit Gebern nicht praktikabel. Die Langzeitstabilität bei Gyroskopen mit langsamen Geschwindigkeiten, wie sie bei der Nachführung von Teleskopen vorhanden ist, ist nicht gegeben.Stundenwinkel und Deklination der Sternposition lassen sich durch Koordinatentransformation in Azimut und Höhe ineinander umrechnen und umgekehrt. D.h. Durch Höhen- und Azimutmessung durch Gyroskope und andere Sensoren sind Positionierungen möglich. Jedoch sind mechanische Instrumente mit Gebern nicht praktikabel. Die Langzeitstabilität bei Gyroskopen mit langsamen Geschwindigkeiten, wie sie bei der Nachführung von Teleskopen vorhanden ist, ist nicht gegeben.

Ausrichtung durch reine Höhenmessungen

hier erfolgt die Azimutmessung oder genauer die des Stundenwinkels indirekt durch Höhenmessung an der Deklinationsachse.

Positionierung durch zwei Höhenmessungen

sin(h) = sin(φ) sin(δ) + cos(φ) cos(δ) cos(t)
Bei δ = 0 und φ = konst.
sin(h) = k * cos(t)
h = f(t)



Es sind also durch Abbildung des Stundenwinkels in Höhe (durch Messung der Höhe an der Deklinationsachse) und durch eine Höhenmessung (auf der optischen Achse) am Teleskop selbst Sternpositionen einstellbar.
Da die Gleichungen immer mehrere Lösungen ergeben, sind die Positionen pro Quadrant eindeutig.
Genauigkeit: bei Stundenwinkel +80/-80 ° 0,1 ° bei einer Meßgenauigkeit in Höhe von 0,05 ° . Lässt sich umgehen bei zusätzlicher Messung um 90 ° versetzt.